Unterstützen Sie Frau A. mit unserem Kolping Projekt

by Katharina Novak

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Katharina Novak

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Infos zu diesem Projekt

Fallgeschichte Frau A.

Fr. A. kam 2019 mit ihren Kindern aus einem Frauenhaus zu uns. Ihr Mann von dem sie heute getrennt lebt, war ihr gegenüber gewalttätig. Auch jetzt gestaltet sich das Verhältnis zu dem Expartner, der kürzlich aus der Haft entlassen wurde schwierig. Telefonterror und die ewige Sorge keinen oder unregelmäßig Unterhalt zu bekommen, begleiten sie fast täglich.

Fr. A. hat Anfang Februar begonnen, in einer neuen Firma als Lagerarbeiterin zu arbeiten. In diesem Job ist ihr Einkommen so gering, dass sie Anspruch auf eine Richtsatzergänzung der Mindestsicherung (Sozialhilfe) hat. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt kann Fr. A. diese finanzielle Leistung dringend gebrauchen, da durch die vorangegangene Arbeitslosigkeit Rückstände bei den Rechnungen für den Hort der Kinder entstanden sind.

Fr. A. beantragte im März Mindestsicherung. Auf telefonische Nachfrage wurde ihr gesagt, dass die Bearbeitungszeit für Anträge derzeit, bedingt durch die Coronakrise länger ist als üblich. Sie hat bisher noch keinen Bescheid vom Sozialamt bekommen. Es fällt Frau A. schwer in dieser Zeit auch noch daran zu denken, wo sie weitere Ansprüche auf Unterstützung hat. Mit Hilfe der Kolping-Betreuerin konnte erreicht werden, dass Fr. A. die offenen Zahlungen für den Hort in Raten abbezahlen kann. Sie möchte, dass ihre Kinder wenig von den Sorgen mitbekommen. Sie versucht alles, um sich nicht anmerken zu lassen, dass sie selbst nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Die Familie nimmt jede Hilfe gerne an. Es ist das erste Mal, dass sie das Angebot der Wiener Tafel nützen und gespendeten Lebensmittel erhalten, denn seit ihre drei Kinder nicht mehr in die Schule gehen und tagsüber zu Hause betreut werden, waren die Ausgaben des Haushalts für Lebensmittel massiv gestiegen. Jeder Euro zählt. Anteiliger Lohn oder Verzögerungen anderer Einnahmen bei gleichbleibenden Ausgaben für Lebensmittel, Miete und die Ratenzahlung, machen es der Familie schwer über die Runden zu kommen. Auch Sachspenden wie z.B. Kinderkleidung nimmt Frau A. daher gerne an.

Wie es weitergehen soll, weiß Frau A. nicht, selbst wenn sie wieder arbeiten kann, muss sie als Alleinerzieherin abwägen, wann und wie lange sie ihre Kinder auch alleine lassen kann, sonst steht ihr Job auf dem Spiel.

Jegliche Finanzielle Unterstützung für Fixkosten wie Miete oder Strom geben ein Gefühl der Sicherheit, zumindest einen Wohnplatz zu haben.