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Einzelprojekt

SOS-Kinderdorf Hinterbrühl

SOS-Kinderdorf Hinterbrühl

Im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl, dem vierten SOS-Kinderdorf weltweit, fanden in den letzten 60 Jahren bereits über 1.500 Kinder und Jugendliche nach schweren Zeiten voller Angst, Not und Gewalt neuen Lebensmut. Aktuell werden im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl rund 100 Kinder und Jugendliche betreut.

Der RC Wien-Albertina hat sich gemeinsam mit anderen RC´s dem Spendenaufruf von SOS-Kinderdorf angeschlossen und Hilfe zugesagt. Bereits über 12.000 Euro konnten mit der Benefiz-Gala „Gaudi Quattro“ im Wiener Metropol für das Haus Gloriette gesammelt werden.


Haus Gloriette

Das Haus umfasst derzeit 205 m2 und besteht aus fünf Kinderzimmern, einer Küche, einem Wohnzimmer, einem Bad, 2 WC sowie einer Terrasse mit Garten. Derzeit wohnen fünf Kinder im Alter von 11 bis 17 Jahren im Haus und werden kompetent und liebevoll betreut. Im Frühjahr 2018 wird das Haus um einen 60 m2 großen Zubau erweitert (drei neue Kinderzimmer und Sanitäranlagen). Wir begleiten täglich Kinder und Jugendliche, um ihnen eine glückliche Kindheit zu ermöglichen und einen guten Start in das Erwachsenenleben zu sichern. Dieses Unterfangen ist eine langfristige Aufgabe. Es klingt einfach, ist aber in der Umsetzung oft schwierig.

Helfen auch Sie mit und bieten wir gemeinsam acht Kindern ein neues liebevolles Zuhause! Eine Spendensumme von 5.000 Euro ist unser Ziel.

Mit Ihrer Unterstützung können wir den Kindern eine stabile Zukunft ermöglichen.


SOS-Kinderdorf 

Kindern ein liebevolles Zuhause in Würde und Wärme zu ermöglichen, sie und ihre Familien in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen, gemeinsam mit ihnen Wege aus der Krise zu suchen – das ist die zentrale Aufgabe von SOS-Kinderdorf. Mit dem Bau des ersten SOS-Kinderdorfs 1949 in Imst in Tirol legte Hermann Gmeiner gemeinsam mit einer Gruppe engagierter Frauen und Männer den Grundstein für eine humanitäre Idee. Heute betreut SOS-Kinderdorf in Österreich rund 1.800 Kinder und Jugendliche in stationären Angeboten und weit über 2.000 Kinder und Jugendliche in ambulanten Angeboten (mobile Familienarbeit, Ambulatorien, Arbeitsprojekte, …) und ist in 135 Ländern vertreten.

Zusätzlich ist 147 Rat auf Draht ein Teil von SOS-Kinderdorf und steht Hilfesuchenden rund um die Uhr kostenlos und österreichweit zur Verfügung.

Deutschkurs

Wir alle lernen unterschiedlich, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, durch unterschiedliche Methoden und mit unterschiedlichen Lehrer*innen verschieden gut. Gelegentlich ist auch zusätzliches Widerholen eine große Unterstützung. Für Flüchtlingskinder die nach Österreich kommen werden all diese Unterschiedlichkeiten kaum berücksichtigt, weswegen es auch häufig zu wenig erfolgreichen Bildungsverläufen kommt. Mit diesem Wissen ausgestattet, sollen UMF ihren Bedürfnissen entsprechende Deutschkurse ermöglicht werden.

An vier Standorten in Wien, Niederösterreich und im Burgenland bietet der Diakonie Flüchtlingsdienst aktuell 139 Wohn- und Betreuungsplätze für männliche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Alter von 14 bis 18 Jahren.

In den Einrichtungen des Diakonie Flüchtlingsdiensts werden die Jugendlichen als selbständige und eigenverantwortliche Personen gesehen. Daher werden sie eingeladen und aufgefordert mitzuentscheiden und speziell im Alltag auch Verantwortung zu übernehmen. Es ist die zentrale Aufgabe der Betreuungsteams, die Jugendlichen auf dem Weg in ein selbstständiges und selbstverantwortliches Erwachsenenleben zu begleiten. Großes Augenmerk wird auf die interkulturelle Kompetenz des Betreuungspersonals gelegt, um den Jugendlichen bei der gesellschaftlichen Integration zur Seite zu stehen.

Ein Klima der Vertrautheit und Geborgenheit wird durch ein Bezugsbetreuungssystem sichergestellt, in dem sozialpädagogisch Betreuende die erste Ansprechperson darstellen. Zur Aufarbeitung der meist traumatisierenden Erlebnisse im Heimatland und auf der Flucht stehen den Jugendlichen in den Einrichtungen Psychologinnen und Psychologen zur Seite, die bei Bedarf zusätzliche Therapien organisieren.

Der Fokus in der Betreuung liegt in den UMF Einrichtungen des Diakonie Flüchtlingsdiensts auf Bildungsmaßnahmen. Je nach Alter, Vorbildung und Kenntnis werden Deutschkurse, Schulen und Ausbildungen individuell ausgewählt. Darüber hinaus werden die Kinder und Jugendlichen beim Lernen für ihre jeweiligen Kurse und Schulen unterstützt.

Speziell diese beiden Schwerpunktthemen sind in der Grundversorgung – die die finanzielle Basis für die UMF Arbeit darstellt – chronisch unterfinanziert. Bildungsmaßnahmen stehen zwar in unterschiedlichen Formen zur Verfügung, häufig jedoch nicht zum passenden Zeitpunkt auf der passenden Niveaustufe  Das Widerholen von Kursen ist überhaupt nicht vorgesehen. Diese Herausforderungen sind insbesondere bei der Versorgung mit passenden Deutschkursangeboten gewaltig. Zusätzlich  sehen die Angebotenen Deutschkurse am Ende meist keine Zertifizierung vor. Sowohl Behörden, als auch potentielle Arbeitgeber*innen verlangen jedoch genau diese Sprachzertifikate.